Centre Culturel et de Rencontre
"a Maesch" zu Bierden (Burden)
Geschicht a Biller vum August 2005 - Juli 2008
D'Marianne seet sengen Clienten merci fier di schéin Zäit zu Bierden
Fir weider Info. iwer de Kultur Zenter wennt eech un d'Ierpeldenger Gemeng oder un de Café



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Manifestations régionales
en collaboration avec www.islekerart.org

 
 


Eine rüstige Hundertsiebzigjährige in neuem Glanz

Das "Haus der Kultur" nimmt einen vornehmen Platz auf der Visitenkarte Bürdens ein.

Vor rund zehn Jahren trat die "Amicale Bierden" an die Verantwortlichen der Gemeinde Erpeldingen mit der Bitte heran,sie sollten die alte Scheune in der "rue de l'Eglise", die der Familie Steichen gehörte, erwerben und den Vereinen der Ortschaft zur Ausübung ihrer Tätigkeiten zur Verfügung stellen.

Die Idee nahm ihren Lauf. Um der schnellen demographischen Entwicklung in der Ortschaft Bürden gerecht zu werden, nahmen die politischen Gemeindeverantwortlichen um Bürgermeister Ernest Rassel sich dieses Ersuchens an.

Um das Gebäude mehr oder weniger in seinem früheren Baustil zu erhalten und um es vor dem totalen Verfall zu schützen, - die Familie Steichen-Rauchs bemühte sich nicht um eine eventuelle Nutzung der Scheune- suchte der Gemeinderat Herrn Félix Steichen auf, um ihm ihr Interesse an dem Gebäude zu bekunden. Der Besitzer war nicht abgeneigt, es zu verkaufen, sofern man sich über die Höhe des Preises einigen könnte.


Vorderfront der Scheune "A Maesch" (1834) mit dem Nebengebäude der Dorfmolkerei (1922)

Nach längerer Beratung über den Ankauf der Scheune, die auf das Jahr 1834 zurückgeht, beschloß der Gemeinderat am 4.November 1994 mit sieben Stimmen gegen eine Ablehnung und eine Enthaltung, das vorerwähnte Bauwerk zu erwerben. Er beschloss nun ein Kulturzentrum in Bürden zu errichten.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Sektion Bürden eine schnelle Entwicklung durchgemacht und zählt mehr als 451 Einwohner. Dank dem Umstand, daß zahlreiche Hektar Land innerhalb des Bauperimeters liegen, sind weitere Bauprojekte vorgesehen. So ist es verständlich, daß die Gemeindeväter ihren Verpflichtungen gegenüber den Bürgern nachkommen müssen, indem sie hauptsächlich ein modernes und zweckmässiges Kulturgebäude zur Verfügung stellen.

Nach einigen Verhandlungen kam der Eigentümer der Scheune der Gemeindeverwaltung sehr entgegen, und beide Parteien konnten sich auf einen annehmbaren Preis von sechs Millionen Franken (148736,11 Euro) einigen. Am 7.Juni 1996 wurde die notarielle Urkunde von den vertragschließenden Parteien unterschrieben.

Am 2.April 1999 wurde dem Um- und Ausbau definitiv im Gemeinderat zugestimmt und am 15.Juli 1999 von den Obrigkeiten genehmigt. Im November 1999 wurden die Arbeiten von dem Unternehmer Armando Miotto aus Erpeldingen in Angriff genommen. Nach jahrelanger sorgfältiger Planung steht dieses Projekt nun am Anfang seiner Realisierung.

Mit dem Abriß der Brennerei wird der Um- und Ausbau des fast 170 Jahren alten Gemäuers "A Mäsch" zu einem modernen Kulturhaus hergerichtet. Herrn Félix Steichen-Rauchs war es ein Anliegen, daß das Bauwerk in öffentliche Hand kommt und ein Projekt für die Allgemeinheit entsteht. Mit dieser Renovierung und dem Ausbau der alten Scheune sowie der stillgelegten Dorfmolkerei (errichtet 1922), verwirklichen die Gemeindeverantwortlichen ein ambitiöses Projekt.

Das alte Gemäuer mit Leben erfüllen

Gemäß den Plänen von Architekt Georges Theis, der als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervorging, ist das Gebäude mit dem Gesicht zum Licht gebaut. Wenn die Sonne im Süden ihren Lauf nimmt, hat sie die Glasfronten im Visier.

Das Gebäude begreift ein Erdgeschoss und ein erstes Stockwerk. Der Eingang, der über eine Treppe erreichbar ist, liegt in der "rue Impasse du Berger". Nun gelangt der Besucher ins Erdgeschoss. Er steht in einem lichtdurchfluteten Gebäude. Auf dieser Ebene befinden sich ein Café mit 30 Sitzplätzen sowie ein Café Thématique, ein Ausstellungsraum, ein Versammlungsraum, der auch als Kunstgalerie hergerichtet werden kann, plus eine Kochnische mit Ausschank, Sanitärräume und eine Abstellkammer. Die Anlage einer Zentralheizung sorgt für eine umweltgerechte Wärmeversorgung. Über ein Nahwärmenetz sind die bestehenden Gebäude wie auch die Kapelle und die alte Schule in das Wärmeversorgungskonzept mitaufgenommen worden.


Vordefront des neuen "Maison culturelle" mit der renovierten Dorfmolkerei.

Im ersten Stockwerk ist ein Mehrzwecksaal eingerichtet worden,der auf regionaler Ebene für Konzerte, Kabarett- und Theateraufführungen, Empfänge, Kolloquien, Banketts und Gemäldegalerie genutzt werden kann. Des weiteren sind auf dieser Ebene Haupt- und Nebeneingänge, ein Sanitärblock für die Allgemeinheit, Kochnische mit Lastenaufzug sowie ein Ausschank zu finden. In der Planung ist ebenfalls berücksichtigt worden, daß das Kulturzentrum und dessen Räume für Personen, die an den Rollstuhl gebunden sind, erreichbar sind.

Außerhalb dieses Gebäudes befinden sich eine Terrasse mit Blick auf die Fuussebaach und der nötige Parkraum für Besucher. Auch einige Behindertenparkplätze sind vorhanden.

Die externe Rampe

Dank der topographischen Gegebenheiten des Geländes ist das Stockwerk auch über eine externe Rampe zu erreichen, auch führt ein Weg von der "rue de l'Eglise" zum Erdgeschoss. Dies ermöglicht behinderten Personen einen bequemen Zugang zu dem Kulturzentrum und erleichtert die Räumung des Gebäudes im Brandfall.

Im Außenbereich, der zur Grünzone des Areals gehört, finden die Kinder Platz zum Spielen. Der Spielplatz auf der Grünfläche läßt eine parkähnliche Atmosphäre aufkommen. Für die Fertigstellung des Gebäudes mit den angrenzenden Grünflächen ist ein Kredit von 500000 Euro im Budget 2004 vorgesehen.

Der Standort des renovierten Gebäudes, erklärt sich dadurch, daß dies die einzige geeignete Stelle ist, wo die für jeden Besucher leicht zu finden ist. Der Standort trägt aber auch zur raschen Integration der neuen Einwohner sowie zur Vitalisierung der ganzen Ortschaft bei.

Nach den umfassenden Renovierungsarbeiten ist das Kulturzentrum nach heutigen Gesichtspunkten zu einem bleibenden Denkmal Bürdener Kunstpflege geworden.

In diesem Jahr 2004 wird die Scheune "A Mäsch" 170 Jahre alt. Sie wurde im Jahre 1834 von dem damaligen Eigentümer Richard Elsen-Gengler errichtet. Sie erlebte die Revolution, den Ersten Weltkrieg, die braune Diktatur, die in den Zweiten Weltkrieg mündete, den totalen Zusammenbruch 1945, den Wiederaufbau, unseren hohen Lebensstandard mit seinem Anspruchsdenken. Dieser lange Zeitraum, ein Spiegelbild des menschlichen Lebens, zeigt einen steten Wechsel von Unrast, Enttäuschung und Frieden, weckt aber auch Hoffnung und Vertrauen in eine lebenswerte Zukunft.

Michel Wilhelm
Juli 2005

 

A Maesch am Joer 1998


1998-03-01

 


1998-03-03


1998-03-04

1998-03-05
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Dernière mise à jour:  13.05.2010 (11h15)